Liebestarot mit 4 Karten
Denk an eine Person oder an deine Liebe allgemein und zieh vier Karten. Du bekommst zu jeder Position eine Deutung, die dir hilft, deine Lage klarer zu sehen.
So funktioniert das Liebestarot
Beim Liebestarot legst du vier Karten nebeneinander. Jede Karte hat einen festen Platz und damit eine eigene Frage. Zusammen ergeben sie ein Bild davon, wie es gerade in deiner Liebe aussieht: bei dir, bei der anderen Person und dazwischen. Die Legung ist kostenlos und du kannst sie so oft nutzen, wie du willst. Sinnvoll ist trotzdem eine Legung pro Frage, sonst verwischst du dein eigenes Bild.
Die vier Positionen
1. Du
Die erste Karte zeigt, wie du gerade in der Liebe stehst. Bist du offen, vorsichtig, verletzt oder voller Erwartungen? Diese Karte ist oft die ehrlichste, weil sie dir etwas über dich sagt, das du im Alltag gern übersiehst.
2. Das Gegenüber
Die zweite Karte steht für die andere Person und für das, was sie fühlt. Bei Paaren ist das dein Partner oder deine Partnerin. Als Single denkst du an jemanden, der dich gerade beschäftigt, etwa ein Date oder eine Bekanntschaft aus dem Job. Hast du niemanden im Kopf, zeigt die Karte, wem du als Nächstes begegnen könntest.
3. Eure Verbindung
Die dritte Karte beschreibt, was zwischen euch passiert. Sie zeigt, ob ihr gerade aneinander vorbeiredet, ob es Vertrauen gibt oder ob etwas Unausgesprochenes im Raum steht. Bei Singles beschreibt sie die Art, wie ihr aufeinander reagiert, etwa vorsichtiges Abtasten, Leichtigkeit oder ein Spiel aus Nähe und Rückzug.
4. Wohin es geht
Die vierte Karte zeigt die Richtung für die nächsten Wochen. Sie ist kein festes Urteil, sondern eine Tendenz: So könnte es weitergehen, wenn alles bleibt, wie es ist. Änderst du etwas an deinem Verhalten, kann sich auch diese Richtung ändern.
Wie du die Karten deutest
Lies die Karten zuerst einzeln, dann als Geschichte von links nach rechts. Passt die erste Karte gut zur zweiten, seid ihr wahrscheinlich ähnlich gestimmt. Widersprechen sie sich, etwa Rückzug bei dir und Sehnsucht beim Gegenüber, liegt genau dort euer Thema. Umgekehrte Karten zeigen meist, dass etwas gebremst ist oder nach innen geht, nicht dass es schlecht ausgeht.
Tipp: Schau dir besonders die dritte Karte an. Sie verrät oft, was ihr beide tun könnt, und darauf hast du mehr Einfluss als auf die Gefühle der anderen Person.
Gute Fragen für das Liebestarot
Am besten funktionieren offene Fragen, die dich selbst einschließen. Zum Beispiel: „Wie steht es um meine Beziehung mit Lena?“, „Was läuft gerade zwischen mir und meinem Date?“ oder als Single „Was hält mich davon ab, mich neu zu verlieben?“. Fragen wie „Wann ruft er an?“ kann die Legung nicht beantworten.
Was das Liebestarot nicht kann
Die Karten sagen dir nicht, was ein anderer Mensch sicher denkt, und sie treffen keine Entscheidung für dich. Sie geben dir Anstöße zum Nachdenken und manchmal den Mut für ein offenes Gespräch. Wenn deine Beziehung dich dauerhaft belastet oder du dich bedroht fühlst, sprich mit einer Beratungsstelle oder einer Fachperson.
Häufige Fragen
Ist das Liebestarot hier wirklich kostenlos?
Ja, du kannst das Liebestarot ohne Anmeldung und ohne Kosten legen, so oft du möchtest. Du brauchst weder eine E-Mail-Adresse noch ein Konto. Die Karten werden direkt in deinem Browser gemischt, und du bekommst zu jeder der vier Positionen sofort eine Deutung.
Kann ich das Liebestarot auch als Single legen?
Ja. Denk bei der zweiten Karte an eine Person, die dich gerade beschäftigt, zum Beispiel ein Date oder einen Schwarm. Hast du niemanden im Kopf, steht die Karte für eine mögliche neue Begegnung, und die dritte Karte zeigt, was dir beim Kennenlernen wichtig ist.
Wie oft sollte ich die Karten zur selben Frage legen?
Einmal reicht. Wer immer wieder neu zieht, bis ihm das Ergebnis gefällt, bekommt am Ende nur Verwirrung. Leg die Karten lieber erneut, wenn sich wirklich etwas verändert hat, etwa nach einem Streit, einem Gespräch oder ein paar Wochen Abstand.
Was bedeutet eine negative Karte an der letzten Position?
Sie zeigt eine Tendenz, kein festes Ende. Karten wie der Turm oder die Zehn der Schwerter weisen darauf hin, dass sich etwas ändern muss. Oft hilft genau diese Einsicht, rechtzeitig ein ehrliches Gespräch zu führen oder eigene Erwartungen anzupassen.